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Internationales Bildungs- und Begegnungswerk  gGmbH     in Kooperation mit  Kultur-, Sport- und Freizeitverein Vita e.V.

„Partizipation durch Wissen“ – Ein praxisbezogenes Informations- und Bildungsangebot für Eltern mit Migrationshintergrund 2011-2012

Gefördert durch den Europäischen Integrationsfonds.

 

Schulungsworkshop  1

– Selbstbewusstsein stärken, kulturelles Selbstverständnis:

„Das eigene und das Fremde“, Rollenspiele.

am 18-19 Juni 2011

Ziel der Workshop:

Definition des Selbstbewusstseins. Eltern und ihr Einfluss auf Kindes Selbstbewusstsein. Praktische Tipps und Tricks für mehr Selbstbewusstsein. Definitionen interkultureller Kompetenz. Definition von Vorurteil. Wie kann man die Vorurteile gegenüber Fremden abbauen.

Moderatoren:

V. Grebenûk

O. Rensch

Referent:

T. Gadzhiyeva

 

 

Zu Beginn des Workshops gab es eine kurze Begrüßung durch ______________

 

Statt traditionelle Kennen lernen Runde wurde von Referentin Fr. T. Gadzhiyeva eine Spiel durchgeführt. Die drei Plakaten mit drei Sätze wurden auf das Tafel angehängt: „Mein Name ist……/ Meine Gedanken vor dem Seminar waren …../ „

„Warum ich hier bin…./ Meine Erwartungen an mich/ den Trainer/ die Gruppe…“

„Was mich besonderes auszeichnet: Ich bin der Einziege hier, der…..“

 

TeilnehmerInnen beantworteten Fragen der ersten zwei Plakate leicht und schnell. Allerdings erlebten Sie große Schwierigkeiten  in Selbstbewertung, Selbstschätzung und Formulierung des seiner besonderen Merkmale. So hat „Selbstbewusstsein stärken“  Training mit Praktischen Übungen, mit Humor und Erstaunen begonnen.

 

Nach dem Vortrag „Selbstbewusstsein stärken“  mit  Definition aus Duden und im Alltag diskutierten alle Teilnehmer sehr emotional über die Auswirkungen des Eltern auf die Bildung von Selbstbewusstsein bei Kindern. Beispiele aus der Praxis und Diskussion wurden auch während der Kaffeepausen gehört.

 

Nach der Pause bearbeiten alle zusammen mit Rollenspillen und Übungen Tipps und Tricks für mehr Selbstbewusstsein. Beim  Übungen  haben viele TeilnehmerInnen fest gestellt, das sie oftmals den Mut verlieren, weil  solche Gedanke wie “Die werden mich auslachen”,  “Niemand wird mit mir reden wollen“, “Ich werde wie ein Idiot dastehen ” aus dem Kopf nicht kriegen können.

Als Kinder haben wir erst mal vor nichts Angst. Wir schreien lauthals mitten auf dem öffentlichen Marktplatz los, wenn wir einem Bonbon nicht bekommen. Wir sagen was wir denken.

Es wurde das Blatt mit dem Leitfaden „wie kann ich mit meine inneren Kritiken umgehen“ verteilt. Alle Punkte haben die TeilnehmerInnen  durchdiskutiert.

 

-Ich verstehe alles, aber was mit dem Gedanken und Gefühlen zu tun, - sprach bedauernd eine Teilnehmerin.

An sich selbst glauben und trainieren, -sagte Referentin und verteilte die Blätter mit  positive Zitaten fürs Zuhauselesen.

 

So endete der erste Tag des Workshops, aber die TeilnehmerInnen in das Gebäude und um ihn herum noch viel sprach und diskutierten.

 

Der zweite Tag hat mit Vortrag über Definition und Problematik des interkulturellen Verstehens und Kompetenz  begonnen. Durch Rückfragen kam es auch zu interessanten Diskussionen und Meinungsaustausch:

-Brauchen wir interkulturelle Kompetenz nur am Arbeitspatz, oder hilft es auch im Alltag?

- Was macht mir Angst?

- Warum fürchte ich mich vor des Unbekannten und eines Fremden?

- Etwas, das mir bekannt ist, macht mir keine Angst.

 

Die Antworten auf brennenden Fragen wie  über  Zusammenhang zwischen Ängsten und Verurteilungen waren durch Beispiele aus dem Leben und Kontroversen unterstützt. Alle TeilnehmerInen äußerten ihre persönlichen Einstellungen zu Verurteilungen und Steriotipen. Die TeilnehmerInnen   äußerten die Ansicht, dass nicht nur die einheimische Bevölkerung Steriotipy entwickelt. Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund lebten auch mit den etablierten sie noch von Aufenthalt in Heimatländern Klischees. Und dies nicht nur in Bezug auf die einheimische Bevölkerung ist, sondern auch für andere Ausländer entwickelte.

Durch die persönlichen Beispiele aus Alltags der alle TeilnehmerInnen wurden die theoretischen Hintergründe des Interkulturelle Kompetenz greifbar und auf der emotionalen Ebene zugänglich.

Der Workshop eröffnete den Zugang zu der Erkenntnis, dass hinter Steriotipen und Verurteilungen, Gefühlreaktionen und Verhaltensreaktionen, oft einseitigen Medienberichten und politischen Beziehungen zwischen Ländern viele Menschen stehen, deren tagtägliches Leben durch diese Vorgänge massiv beeinflusst wird.

„Wie kann man die Vorurteile gegenüber Fremden abbauen?“ - fragt die Referentin. Vor dir Folienpräsentation  haben  die TeilnehmerInen sich mit der  Suche auf die Antworten auseinander gesetzt. Natürlich in erste Linie diskutierten die eigenen Erlebnisse und Erkenntnisse von Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen. Zuerst hörte mal „—Ich habe gehört, dass…“  oder „ Mir wurde gesagt, dass…“. Später haben die TeilnehmerInen über  Selbsterfahrungen berichtet und eigen Vorschläge vorgetragen.

Später  wurde die Folienpräsentation in heftige Diskussionen und viel Humor durchgeführt. Jedes Punkt wird mit bestimmten Beispielen aus dem Leben besprochen.

 

Während einer Mittagspause sind die Debatten nicht aufgehört und danach fortgesetzt waren. Dann hat die Referentin ein Wissenstest mit dem Zweck: Aufmerksamkeit erhöhen, Bewusstsein für Überraschungen schaffen,  durchgeführt.

Dann haben die TeilnehmerInen verschiedene  Situationen aus Alltag geschildert, sowie Arztbesuch oder Gespräch mit dem Schulleiter, wie  ich auf Anfrage auf der Straßenbahn oder von Hausbesitzer reagieren kann, und s.w. Alle diese Beispiele haben die TeilnehmerInen in Rollenspielen bearbeitet. Diese Spiele werden von Diskussionen und Kommentaren begleitet.

 

Dann wurde ein Selbsttest „Innere Antreiber herauszufinden“ durchgeführt. Die Testergebnisse waren für alle eine große Überraschung. Allen Teilnehmern haben den Ergebnissen gemeinsam diskutiert und kommentiert. Bei der Analyse der Testresultate sprachen alle über dem unerwarteten Effekt. Anschließend bearbeiteten die TeilnehmerInnen der Checkliste „Entschärfen von inneren Antreiben“.

 

In der gemeinsamen Auswertung des Seminars konnten sowohl die TeilnehmerInnen als auch die Moderatorinnen ein sehr positives Fazit ziehen.

Insgesamt war es eine sehr anregende Veranstaltung, die später als geplant beendet wurde.

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