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Juli 2011


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Bericht über den Workshop„Interkultureller Dialog: Sprache, Fach- und Amtssprachen, Kommunikation, Verständigung, Vermittlung“  am 09.-10.07.2011

 

Im Rahmen eines praxisbezogenen Informations- und Bildungsangebots für Eltern mit Migrationshintergrund, das als Kooperationsarbeit von Internationalem Bildungs- und Begegnungswerk GmbH und Kultur-, Sport- und Freizeitverein Vita e.V. durchgeführt wird, wurde am 9.-10. Juli 2011 ein zweitägigen Schulungsworkshop mit dem Thema „Interkultureller Dialog: Sprache, Fach- und Amtssprachen, Kommunikation, Verständigung, Vermittlung“ veranstaltet. Der Schulungsworkshop fand in den Räumen des Kinder- und Jugendzentrums Vita, Bornstr. 66, 44145 Dortmund  statt.

 

Am Samstag, den 10.07.2011 haben die Teilnehmer-inen nach der Begrüßung und der Vorstellung der Seminarleitung ein Partnerinterview zum Kennenlernen durchgeführt und sich anschließend in der Runde kurz vorgestellt.

Die von der Seminarleitung gestellten Fragen

  • § Was stelle ich mir darunter vor?
  • § Welche Erwartungen habe ich an der heutigen Sitzung?
  • § Was möchte ich heute erfahren/ lernen?
  • § Über was möchte ich heute diskutieren?

 

dienten dem Zweck die Anregungen zum heutigen Thema zu wecken und den Teilnehmer auf weitere Mitarbeit abzustimmen.

Daraufhin wurde ein Vortrag von der Seminarleitung gehalten zum Unterthema „Interkulturelle Dialog: Kommunikation“. Dabei wurden zuerst die Begriffe „Dialog“ und „Kultur“ separat betrachtet. Die Teilnehmer haben die Dialogkriterien aus ihren Erfahrungen abgeleitet und während der Diskussion die wichtigsten sieben Dialogregel herausgearbeitet.

 

Daraufhin hatten die Teilnehmer sich mit dem Begriff „Kultur“ auseinandergesetzt. Dabei wurden aus zahlreichen Definitionen von Kultur vier explizit betrachtet, eben so wie das „Eisbergmodell“ und das „Modell der kulturellen Brillen“, die den Begriff „Kultur“ veranschaulichten. Der Meinungsaustausch zum Kulturbegriff, zum Modell der kulturellen Brillen und zum Eisbergmodell hat ein ausgesprochen intensiven Dialog ausgelöst und zum nächsten Unterthema „Vorurteile und Stereotypen“ übergeleitet.

 

In Verlauf von weiteren Diskussionen wurden die Stereotypen definiert, die möglichen Ursachen der Vorurteile wurden verbalisiert und an Hand von den Teilnehmern genannten Beispielen denkbare Problemlösungen vorgeschlagen. Dazu wurden Spiele mit den Teilnehmern durchgeführt (z.B. „Reisemesse“), die die Entstehungsmechanismen von Stereotypen verdeutlichen und das Vorhandeln von Vorurteilen bei sich selbst bewusst macht.

 

Nachher wurde über „Interkulturellen Dialog“ gesprochen. Die Ergebnisse der vorherigen Diskussionen wurden zusammengefasst und zu „Interkulturellen Verstehen und Dialog“ umgeleitet. Dabei wurden die Definitionen von „Interkulturellen Dialog“ betrachtet und einige Formulierungen wurden genauer erklärt. Die Abschlussdiskussion stützte sich auf folgende Fragen:

  • § Wann in unserem Leben treffen wir auf einen interkulturellen Dialog?
  • § Wann kann er stattfinden?
  • § Welche Voraussetzungen braucht man um einen interkulturellen Dialog führen zu können?
  • § Wer braucht die Fähigkeit zum interkulturellen Dialog?
  • § Waren Sie jeweils in der Situation, wo Sie einen interkulturellen Dialog geführt haben?

 

Anschließend haben die Teilnehmer ein kleines ABC – Lexikon bekommen, in dem einige weitere mit der Interkulturalität und Migration zusammenhängenden Begriffe (z.B. Interkultur, Kommunikationsfähigkeit, Kulturschock, Missverständnisse, interkulturelle, Offenheit usw.) definiert sind. Die Begriffe wurden besprochen und erläutert.

Die kleine Feedbackrunde und der Ausblick für Sonntag schließen die Sitzung am Samstag ab.

 

Nach den kurzen Warm-Up-Spielen  am Sonntag, den 10.07.2011 haben die Teilnehmer sich mit interkulureller Kompetenz beschäftigt. Es wurde die Frage „In welchem Zusammenhang steht die interkulturelle Kompetenz zu den Kompetenzen, die wir in unserem täglichen Alltag benötigen?“ behandelt und es wurde herausgefunden, dass der Besitz der Interkulturellen Kompetenz es erlaubt auch in einem fremdkulturellen Umfeld genauso sicher zu agieren wie in der gewohnten Umgebung. Ein Test, der erlaubt die interkulturelle Kompetenz bei sich selbst erkennen zu lassen, wurde mit den Teilnehmern durchgeführt.

Weiterhin wurden allgemeine Handlungskompetenzen analysiert und ihre Korrelation mit interkultureller Kompetenz  erkannt.

Aufbauend darauf wurden die Probleme bei der interkulturellen Kommunikation ernannt. Diese wurden genauer betrachtet und besprochen. Mehrere Fragen und Erfahrungsberichte von der Seite den Teilnehmern begleiteten den Vortrag und daraus entstehende Diskussionsrunden. Vor allem über solche Komponenten der Kommunikation wie Wahrnehmung, Stereotype, Vorurteile, Sprache, Nonverbale Kommunikation, Tendenz zu bewerten und über die Stolpersteine, die dem Versehen im Weg stehen  wurde gesprochen. Es wurde versucht unser Handel, unser Benehmen in bestimmten Situationen zu analysieren und die Leitlinie, die Regel für die Kommunikation miteinander zu erstellen. Und diese Regel sollte vor allem bei dem Amtsbesuch, bei der Kommunikation mit den Behörden, mit den Ärzten, Lehrern oder bei anderen Angelegenheiten behilflich sein und manchmal das vorhandene Ungleichgewicht der Kommunizierenden möglichst zu minimieren.

Mit dem gleichen Ziel wurden Übungen aus dem Buch von P. Troczynski „Verhandeln. Trainer.“ (München 2007) gemacht, die erlauben sein Verhalten in bestimmten Kommunikationssituationen zu trainieren, die Verständigung und die Vermittlung während der Kommunikation und den Dialog zu optimieren.

 

Abschließend wurde eine anonyme Rückmeldung vom Seminar am 09 -10.07.2011 durchgeführt. Der Evaluationsbogen mit folgenden Fragen wurde an die Teilnehmer verteilt und ausgewertet. Als besonders wichtig haben die Teilnehmer die Aktualität des Themas und die Möglichkeit eine offene Diskussion zu führen und die Fragen zu stellen bezeichnet. Fast alle haben aber mehr praxisbezogene Information und die Beteiligung der Teilnehmer anderer Nationalität gewünscht. Die Organisation des Workshops war mit sehr gut bis gut bewertet.


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